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Erste-Hilfe-Übung am 30.01.2026

Traditionell dreht sich unsere erste große Übung des Jahres rund um Themen der Erste Hilfe. So auch unsere Übung am Freitag, den 30.01.2026, zu der wir neben einigen First Respondern der Freiwilligen Feuerwehr Forstern auch einen Forstinninger Notarzt begrüßen durften.
In mehreren Stationen beschäftigten wir uns unter anderem mit der Reanimation und Beatmung, der stabilen Seitenlage, verschiedenen Arten von Verbänden sowie den Umgang mit Patienten nach einem Sturz aus großer Höhe.
Daneben wurde es in einer Station realistischer: Im Florianstüberl der Feuerwehr Forstinning ist ein Kamerad bewusstlos geworden und atmet nicht mehr. Insbesondere die Reanimation unter Einsatz eines Defibrillators konnte hier nochmals vertieft werden. Zusätzlich konnte das Absetzen eines Notrufs sowie das Vorgehen als unmittelbar anwesender Ersthelfer beübt werden.

Die Übung wurde durch wichtige UVV-Hinweise zur Anfahrt ans Gerätehaus sowie zum Einsatzort und zur Geheimhaltungspflicht der Mitglieder einer Feuerwehr abgerundet.

Im Anschluss ließen wir den Abend gemeinsam mit unseren Gästen im Stüberl ausklingen.

Für uns als Feuerwehr sind regelmäßige Auffrischungen in Erster Hilfe gerade deshalb entscheidend, da wir bei Notfällen wie einem Herz-Kreislaufstillstand oder anderen lebensbedrohlichen Situationen regelmäßig zusätzlich zu einem RTW alarmiert werden. Sodann ist es entscheidend, dass wir mit den Notärzten und der Besatzung des RTW Hand in Hand zusammenarbeiten können.

Atemschutzübung am 08.11.2025

Am Freitagabend, den 08.11.2025 übten die Atemschutzgeräteträger unserer Wehr. Der Fokus der Übung lag hierbei auf dem Innenangriff sowie der Personenrettung.

In der ersten Station konnten die Übungsteilnehmer mittels eines VR-Trainers einen simulierten Innenangriff beüben. Hierzu setzen die Geräteträger eine VR-Brille auf; sie befanden sich sodann in einem virtuellen Brandszenario und konnten einen klassischen Innenangriff durchführen. Anschließend konnte in einem Feedback die Temperaturentwicklung im Raum, die Wasserabgabe sowie die Vorgehensweise analysiert werden. Wir danken den Kreisausbildern für Atemschutz der @kbi_ebersberg für die Bereitstellung des VR-Trainers sowie die tatkräftige Unterstützung.

In einer weiteren Station beübten wir die Vorgehensweise im Innenangriff nach dem sog. Ampelschema. Hierbei wird die Temperatur- und Brandentwicklung mithilfe einer Ampel kategorisiert. Die Geräteträger können so beurteilen, ob sie in dem Brandraum weiter vorgehen können oder die Brandlast und die Temperatur durch Kühlung noch gesenkt werden muss. Die Herausforderung der Übung bestand darin, eine Person aus einem rot kategorisierten Brandraum zu retten.

In der letzten Station beschäftigten wir uns abschließend mit verschiedenen Rettungsmöglichkeiten mithilfe unserer Bandschlingen. Die Bandschlinge kann auf vielfältige Weisen zur eigenen Sicherung oder Personenrettung eingesetzt werden.

Insgesamt war es eine gelungene Übung, bei der verschiedene Tücken des Innenangriffs und der Personenrettung erprobt und intensiviert werden konnten.

Jugendübung: Besuch der Atemschutzstrecke in Ebersberg

Bei unserer letzten Jugendübung durfte die Jugendfeuerwehr die Atemschutzstrecke in Ebersberg besichtigen und selbst ausprobieren.
Diese Strecke sowie verschiedene Fitnessübungen im Arbeitsraum müssen alle Atemschutzgeräteträger während der Ausbildung und anschließend einmal im Jahr absolvieren, um ihre körperliche Geeignetheit für den Einsatz unter Beweis zu stellen.

Nach einer kurzen Einführung in die Anlage konnten die Jugendlichen selbst einen Teil der Strecke bewältigen. Anschließend durften sie in der sogenannten „Dackelgarage“ (einer engen Röhre, die von außen fast an eine Hundehütte erinnern könnte) das An- und Ablegen der Tragevorrichtung unserer alten Atemschutzgeräte unter erschwerten Bedingungen üben.

So erhielten unsere Jugendlichen einen spannenden Einblick in die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger und vielleicht auch die Motivation für ihre eigene zukünftige Ausbildung.