Ferienprogramm der Feuerwehr Forstinning in den Sommerferien 2024

Am letzten Samstag, den 10. August, schnupperten Kinder und Jugendliche im Rahmen des Ferienprogramms in die Feuerwehr Forstinning hinein. Vormittags zeigten wir den jüngeren Kindern bis einschließlich neun Jahren unsere wichtigsten Geräte, verschiedene Hilfsmittel und unseren Verkehrssicherungsanhänger. Mit kleinen Schläuchen und Strahlrohren in D-Größe, vergleichbar in Größe und Handhabung mit einem Gartenschlauch, bauten sie zusammen mit unseren Betreuern einen kleinen Löschaufbau auf.

Nachmittags wurde ein Programm mit Jugendlichen bis 14 Jahren durchgeführt. Nach einführender Gerätekunde durften die älteren Teilnehmer selbst einen großen Löschaufbau vornehmen, wie er bei der Feuerwehr üblich ist. Aufgeteilt in Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupp wurde die Theorie besprochen, Aufgaben verteilt und anschließend der Löschaufbau in einer gemeinsamen Übung am Bauhof aufgebaut.

Wir freuen uns über die rege Teilnahme und Interesse an der Feuerwehr und hoffen, Einige in Zukunft in unserer Jugendfeuerwehr begrüßen zu dürfen. Jugendliche mit Interesse an der Feuerwehr dürfen jederzeit bei einer unserer Jugendübungen vorbeischauen und Feuerwehrluft schnuppern. Jeden ersten Dienstag im Monat trifft sich die Jugendgruppe um 19 Uhr am Feuerwehrhaus (Termine im Kalender auf der Website). Wir freuen uns auf euch!

Einsatz #031/2024 – 07.08.2024 – 14:26 Uhr – THL Unwetter

Nach einem kurzen und starken Gewitterschauer am gestrigen Nachmittag alarmierte uns die Leitstelle um 14:26 Uhr auf die Verbindungsstraße zwischen Markt Schwaben und Pastetten. Gemeldet wurden dort auf der Straße liegende Äste.

Gemeinsam mit den Kameraden aus Pastetten erkundeten wir zunächst die Straßenteile und stellten kurz vor Pastetten eine größere Zahl an Ästen fest, die von benachbarten Bäumen auf die Straße gefallen waren. Im fahrenden Konvoi hielten wir den Verkehr so auf, dass die Besatzungen der Löschgruppenfahrzeuge die größeren Äste händisch von der Straße entfernen konnten. So mussten wir die Straße nie bis zum Stillstand vollsperren und konnten in kürzester Zeit den Verkehr wieder fließen lassen und die Einsatzstelle an die Kameraden aus Pastetten übergeben.

Nach unserem Abrücken wurde zusätzlich die Feuerwehr Markt Schwaben zur Unterstützung der Pastettener Kameraden alarmiert. Ein Ast, der auf einen Radweg zu stürzen drohte, wurde mittel der Schwabener Drehleiter entfernt.

Stichwort: THL Unwetter Baum/Ast auf Fahrbahn
Ort: St 2332, zwischen Markt Schwaben und Pastetten
Zeit: 07.08.2024, 14:26
Einsatzkräfte: Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, Mehrzweckfahrzeug, FF Pastetten, FF Markt Schwaben

Waldbrandübung im Ebersberger Forst

In einer von der Kreisbrandinspektion organisierten Übung erprobten verschiedene Feuerwehren des Landkreises am vergangenen Freitag ein Einsatzszenario im Ebersberger Forst. Um den Gefahren eines Waldbrands oder einer Brandsituation in Zukunft nicht unvorbereitet zu begegnen, erarbeiteten Kameraden aus der Kreisbrandinspektion zusammen mit den Bayerischen Staatsforsten ein Einsatzkonzept, um die Brandbekämpfung, und vor allem die Wasserversorgung im Ebersberger Forst koordiniert zu ermöglichen.

Mit den Feuerwehren aus Anzing, Forstinning, Pöring, Purfing, Parsdorf-Hergolding und Steinhöring sowie Kräften der UG-ÖEL und der Feuerwehr Poing jeweils mit Drohne wurde ein Brandszenario im Anzinger Teil des Forstes simuliert. Aufgeteilt in die Einsatzabschnitte Brandbekämpfung und Wassermanagement erprobten wir an zwei Stellen unterschiedliche Einsatzkonzepte. Im ersten Abschnitt wurde ein Flächenbrand über zwei Flanken mit C- und D-Schlauchstrecken (diese unterscheiden sich im Durchmesser des Schlauchs, und damit in geförderter Wassermenge und Agilität) angegriffen. Parallel dazu förderten wir mit unserem Tanklöschfahrzeug zusammen mit den entsprechenden Fahrzeugen der Feuerwehr Parsdorf-Hergolding und Steinhöring mit jeweils über 4000 Litern Wasserkapazität im Pendelverkehr Wasser vom Hydranten am Waldrand zur Einsatzstelle. Dort stand unser Ausgleichsbehälter mit 5000 Litern Kapazität als Puffer, um die Fahrzeuge an der Einsatzstelle über eine Tragkraftspritze weiter vorne zu versorgen.

Die Übung stellte sich insgesamt als Erfolg heraus. Das Anfahrtskonzept im Zusammenspiel mit dem Pendelverkehr funktionierte reibungslos und ermöglichte stets Fluchtwege für die Mannschaften und Fahrzeuge im Wald. Zusätzlich erprobten wir mit dem eingerichteten Pendelbetrieb, welche Wassermenge an die Einsatzstelle gefördert werden kann, damit im Einsatzfall frühzeitig nachalarmiert oder der Rückzug angetreten werden kann. Eine Situation, der wir im Ernstfall hoffentlich nie begegnen werden! Danke an die Feuerwehr Anzing für das Bereitstellen des Gerätehauses zur Besprechung und anschließenden Brotzeit!