CBRN-Übung am Freitag, den 17. April 2026

Am Freitagabend, den 17. April 2026 beübte ein Teil unserer aktiven Kameraden ein Chemieunfallszenario. Ein unbekannter Gefahrstoff war auf einem Forstinninger Betriebsgelände ausgetreten.
An der Übungsstelle rüstete sich der Angriffstrupp und ein weiterer Trupp zur Dekontamination des Angriffstrupps mit Chemieschutzanzügen aus.
Währenddessen baute der Rest der Mannschaft den Dekontaminationsplatz auf.
Der Angriffstrupp ging im abgesperrten Gefahrenbereich zur Erkundung und Eindämmung des ausgetretenen Stoffs vor. Nach Erfüllung des Einsatzauftrags wurde der Angriffstrupp am Dekontaminationsplatz entkleidet.

Der Fokus lag bei dieser Übung mehr auf der An- und Entkleidung sowie der Dekontamination der Geräteträger. Bei CBRN-Einsätze (chemische, biologische, radioaktive und nukleare Gefahren) ist es hilfreich, wenn die gesamte Mannschaft die Ausrüstung für Gefahrguteinsätze kennt und schnell damit umgehen kann.

Hinweis: Wir haben für diese Übung ältere Chemieschutzanzüge eingesetzt. Diese entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik und werden im Einsatzfall nicht genutzt.

Einsatz #016/2026 – 18.04.2026 – 10:32 Uhr – THL 1

Am Samstagvormittag, den 18.04.2026 wurden wir zu einem Auffahrunfall auf der A94 Fahrtrichtung Passau auf Höhe der Anschlussstelle Hohenlinden gemeinsam mit der Feuerwehr Anzing alarmiert. Vor Ort sicherten wir die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher. Nachdem die Fahrzeuge auf den Seitenstreifen verbracht worden sind, konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Nach etwa 30 Minuten konnten wir wieder einrücken.

Stichwort: THL 1 VU mit PKW
Ort: A94 Fahrtrichtung Passau auf Höhe der Ansschlussstelle Hohenlinden
Zeit: 18.04.2026, 10:32 Uhr
Einsatzkräfte: Mehrzweckfahrzeug, Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, Tanlöschfahrzeug mit Verkehrssicherungsanhänger, Feuerwehr Anzing, Rettungsdienst, Polizei

Einsatz #015/2026 – 16.04.2026 – 23:44 Uhr – THL 2/3

Am Donnerstag, den 16. April 2026, ereignete sich auf der A94 in Fahrtrichtung Passau kurz vor der Anschlussstelle Hohenlinden ein schwerer Verkehrsunfall. Zusammen mit den Feuerwehren Anzing und Markt Schwaben sowie der Polizei und dem Rettungsdienst alarmierte uns die Leitstelle um 23:44 Uhr. Vor Ort offenbarte sich uns neben einem großen Trümmerfeld ein schwer eingeklemmter Fahrer in einem Kleintransporter. Wir bereiteten umgehend eine technische Rettung vor, um den Patienten aus dem Fahrzeug zu befreien und dem Rettungsdienst zu übergeben. Parallel dazu stellten wir den Brandschutz her und sicherten die Unfallstelle ab. Schon nach kürzester Zeit war der Fahrer befreit. Die Kameraden aus Anzing unterstützen dabei; zusammen leuchteten wir außerdem die Einsatzstelle aus. Der Patient wurde umgehend schwerstverletzt in eine Klink abtransportiert.
Zur Aufklärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger mit einem Gutachten an der Einsatzstelle beauftragt. Wir leuchteten so lange die Unfallstelle aus, bis wir von der Autobahnmeisterei abgelöst wurden, die auch die Ausleitung in Moos übernahm. Gegen halb 3 Uhr nachts rückten die letzten Kräfte der Feuerwehr ab. Die Fahrbahn war noch bis in die frühen Morgenstunden gesperrt.
Danke an alle Beteiligten für die gute Zusammenarbeit, die uns eine schnelle Rettung ermöglichte.

Stichwort: THL 2, erhöht auf THL 3, VU 1 oder 2 PKW, Person eingeklemmt
Ort: A94 Richtung Passau, AS Hohenlinden
Zeit: 16.04.2026, 23:44, ca. 3 Stunden
Einsatzkräfte: Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, Tanklöschfahrzeug, Gerätewagen, Verkehrssicherungsanhänger, FF Anzing, FF Markt Schwaben, KBI Ebersberg, Polizei, Rettungsdienst