In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 04.10.2025 wurden wir zur Türöffnung aufgrund einer hilflosen, eingeschlossenen Person im Forstinninger Ortsgebiet alarmiert. Vor Ort konnte die betroffene Person noch während unserer Vorbereitungen die Tür selbstständig öffnen. Sie wurde anschließend vom Rettungsdeinst betreut. Wir konnten nach etwa 30 Minuten wieder einrücken.
Am Samstagmittag um 12:21 Uhr wurden wir auf die B12 bei Aitersteinering alarmiert. An der Auffahrt zur Bundesstraße war ein Auffahrunfall von zwei PKW und zwei leichtverletzten Personen gemeldet.
Vor Ort fanden wir ein Fahrzeug, das aus bisher unklarer Ursache einem vorausfahrenden PKW aufgefahren war. Wir unterstützten zusammen mit dem First Responder aus Forstern und den Kräften des Rettungsdienstes die Versorgung der Patienten. Mit dem Verkerssicherungsanhänger übernahmen wir zunächst die Umleitung des Verkehrs auf der B12. Wir stellten zudem den Brandschutz an beiden Fahrzeugen mittels Kleinlöschgerät sicher. An einem beteiligten vollelektrischen Fahrzeug sicherten wir das Hochvoltsystem ab, indem wir den Service Trennschalter betätigten. Von keinem der Autos ging damit eine weitere Gefahr aus.
Während der Rettungsarbeiten verschlechterte sich der Allgemeinzustand mehrerer Patienten erheblich, weshalb der Rettungsdienst weitere Kräfte nachforderte, darunter auch die Besatzung der Luftrettung auf dem Christoph 1.
Nach ca. zwei Stunden löste die Polizei unseren Gerätewagen aus der Straßensperrung ab, der bis dahin noch die Maßnahmen zur Unfallaufnahme unterstützte.
Stichwort: THL1 VU mit PKW Ort: Forstinning, Aitersteinering B12 Zeit: 30.08.2025, 12:21 Uhr Einsatzkräfte: Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, Gerätewagen, Mehrzweckfahrzeug, Verkehrssicherungsanhänger, First Responder Forstern, Kreisbrandinspektion, Rettungsdienst, Christoph 1, Polizei
Am Freitag, den 18.07.2025 beübten wir eine Einsatzsimulation zum dem Alarmstichwort „Forst Unfall mit eingeklemmter Person“. Zunächst fuhren wir den entsprechenden Rettungspunkt im Ebersberger Forst an, um von dort aus die Einsatzkräfte einzuteilen und über die Geräumte (Waldstraßen, unbefestigte Schneisen) in den richtigen Distrikt zu kommen. Vor Ort fanden wir eine zwischen zwei massiven Baumstämmen eingeklemmte Person vor. Zu den Erstmaßnahmen zählte die Personenbetreuung sowie das Sichern der Baumstämme gegen weitere Bewegungen, die unmittelbar zu einer Verschlechterung der Lage der betroffenen Person hätten führen können. Anschließend leiteten wir mittels Hebekissen eine möglichst schonende Rettung der verunglückten Person ein, um weitere Verletzungen zu vermeiden. Nach kurzer Zeit war die Person lagegerecht befreit und dem Rettungsdienst übergeben worden.
Unser Dank gilt dem Forstbetrieb Hundschell für die Unterstützung bei der Vorbereitung der Übung.