Archiv des Autors: Lukas Anderl

Einsatz #033/2024 – 16.09.2024 – 18:11 Uhr – THL 1

Am frühen Montagabend, den 16.09.2024 ereignete sich ein leichter Verkehrsunfall auf der A94 Fahrtrichtung Passau bei Forstinning. Ein PKW kollidierte mit der Leitplanke. Es gab keine Verletzten. Allerdings wurden einige Trümmerteile des verunglückten PKW auf die Fahrbahn geschleudert, sodass diese abgesichert und gereinigt werden musste.

Nach kurzer Zeit konnten die Anzinger Kameraden und wir wieder vollständig einrücken.

Stichwort: THL1 VU mit PKW
Ort: A94, Fahrtrichtung Passau
Zeit: 16.09.2024, 18:11 Uhr
Einsatzkräfte: Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, Mehrzweckfahrzeug, Gerätewagen mit Verkehrssicherungsanhänger, FF Anzing, Kreisbrandinspektion

Herbstübung des BRK 2024 – Teil II

Die wohl größte Lage des Wochenendes erreichte uns gegen 19 Uhr am Samstagabend. Zunächst ging es für uns, als geplante Ablenkung durch die Übungsleitung, zu einem Erkundungseinsatz nach Salzburg bei Forstinning. In Anzing stellte die örtliche Feuerwehr, die zu einem kleinen Verkehrsunfall alarmiert war, derweil fest, dass mehr Kräfte benötigt werden. Die Anzinger Kameraden fanden einen Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und drei PKW an der Einsatzstelle vor. Sofort machten wir uns auf den Weg nach Anzing.

Die Lage vor Ort war zunächst unübersichtlich. Zwei PKW waren bereits durch die Kameraden aus Anzing betreut worden, sodass wir uns sofort um die Befreiung der Person im letzten PKW kümmern konnten. Der PKW steckte nach dem Zusammenstoß seitlich im Bus fest, wobei eine Insassin eingeklemmt wurde. Parallel arbeiteten drei weitere Trupps im Inneren des Busses gemeinsam mit dem Rettungsdienst, THW und Notärzten. Dort wurden die gesichteten Verletzten schnell und je nach Bedarf schonend aus dem Fahrzeug befreit. Da zunächst wenig Rettungsdienstpersonal vor Ort war, übernahmen wir, wie es in solchen Fällen üblich ist, auch die anschließende Patientenbetreuung nach Bedarf.

Die technische Rettung aus dem PKW war anspruchsvoll, wurde aber durch unsere Mannschaft schnell gemeistert. Ein plötzlich auftretender Brand an einem der bereits evakuierten Unfallfahrzeuge, forderte kurz unsere Aufmerksamkeit. Dieser wurde jedoch zügig unter Kontrolle gebracht.

Wie letztes Jahr schon, war die größte Lage der Übung anspruchsvoll, aber umso lehrreicher für uns. Ein großer Dank gilt der BRK Bereitschaft Markt Schwaben und dem Kreisverband Ebersberg, ohne deren unermüdliche Arbeit eine solche Großübung nie möglich wäre. Viele Stunden Vorbereitung machen sich bezahlt. Wir freuen uns auf die nächste Möglichkeit zusammen mit anderen Blaulichtorganisationen zu üben, damit im Ernstfall alles reibungslos abläuft! 

Herbstübung des BRK 2024 – Teil I

Wie bereits im letzten Jahr, nahmen wir auch an der diesjährigen großen Katastrophenschutzübung des BRK-Kreisverbandes Ebersberg teil. In unserer Auftritten auf Instagram und Facebook konntet ihr bereits ein paar Highlights sehen.

Die ersten drei Übungsszenarien erreichten uns am Samstagnachmittag.
Alarmiert per Funkgerät ging es zunächst zur örtlichen Kiesgrube, in der sich ein Bootsunfall ereignete (Bilder 1 – 4). Zusammen mit der Wasserwacht und dem BRK (inklusive Jugend Rot Kreuz), retteten wir eine Person aus dem Wasser, übergaben sie der Rettungswagenbesatzung und sicherten zudem das Boot im Gewässer.

Kurz darauf rief uns die Übungsleitstelle in Markt Schwaben zu einem ABC-Einsatz nach Anzing (Bilder 5 – 7). In einem Kleintransporter war CO-Gas (in der Übung durch CO2-Gas dargestellt) ausgetreten. Einer der Anzinger Atemschutzgeräteträger erlitt dabei einen geplanten, uns aber nicht vorab bekannten, Atemschutznotfall. Bevor das Gasleck abgedichtet werden konnte, musste zunächst der Kamerad gerettet und versorgt werden.

Noch an der Einsatzstelle in Anzing wurden wir abgerufen, um eine Person, die von einem Kranteil im Gewerbegebiet Moos eingeklemmt wurde, zu versorgen (Bilder 8 – 10). Wir hoben zügig und schonend das Kranteil mit Hebekissen an, um die verunglückte Person zu befreien und anschließend dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung zu übergeben.

In allen Lagen waren neben Puppen auch echte Mimen vor Ort, die geschminkt ihre Verletzungen vorspielten. Durch die realitätsgetreue Optik und Reaktionen der Mimen konnte das echte Einsatzgeschehen sehr gut simuliert werden.

Mehr im zweiten Post!